Zum Hauptinhalt springen
Eintrag vom: 05. Februar 2026

Unser interkulturelles inter:Komm! Open Air braucht finanzielle Unterstützung

Seit 2015 prägt das inter:Komm! das Profil des franz.K wie kaum ein anderes Projekt. Der General-Anzeiger Reutlingen bringt es 2022 treffend auf den Punkt:

„Nirgendwo steckt wohl so pur das Kernanliegen des franz.K drin wie im ›Inter:Komm!‹-Festival: Brücken schlagen zwischen Kulturen, Begegnung ermöglichen, alles Trennende von Religion, Alter oder Hautfarbe überwinden. Auf der Bühne wie im Publikum soll sich alles bunt mischen – Heimat und Welt, Jung und Alt, Orient und Okzident, Europa, Asien und Afrika.“
(GEA, 20.05.2022)

Genau das ist der Kern des inter:Komm!: ein offenes Musik-Open-Air, das Menschen aus Reutlingen und der Region zusammenbringt – unabhängig von Herkunft, Alter, Geldbeutel oder Lebensrealität. Ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Neugier. Ein Ort, an dem man Neues entdecken, Ungewohntes erleben und einfach miteinander ins Gespräch kommen kann.
Musik ist dabei unsere gemeinsame Sprache. Sie verbindet, wo Worte oft nicht mehr ausreichen. Deshalb laden wir Künstler:innen ein, die Weltmusik im besten Sinne machen: Musik, die kulturelle Einflüsse miteinander verwebt und neue Klangräume öffnet. Weltmusik verstehen wir nicht als Folklore, sondern als zeitgenössische, lebendige Kunstform jenseits des Mainstreams – als Einladung, Bekanntes neu zu hören und Unbekanntes willkommen zu heißen. Nicht das „Fremde“ steht im Mittelpunkt, sondern die Lust auf Vielfalt, auf Austausch und auf gemeinsame Erfahrungen.
Für einen Moment entsteht so ein starkes Gemeinschaftsgefühl – eines, das gesellschaftliche Grenzen überwindet. Genau dieses Gefühl möchten wir ermöglichen und weitertragen. Deshalb ist das inter:Komm! bewusst nicht kommerziell. Der Eintritt ist kostenlos, damit wirklich alle kommen können.

Doch dieses offene Konzept gerät zunehmend unter Druck.

 

 

website DSC0779 interkom21 wwb.geaendert original

Über viele Jahre konnte das Festival durch Zuschüsse, Sponsorengelder und Eigenmittel finanziert werden. Dieses Modell trägt heute nicht mehr: Zuschüsse sind seit Jahren gleich geblieben, während Gagen, Energie- und Produktionskosten stark gestiegen sind. Sponsorengelder gehen zurück, da viele – meist kleinere – Unternehmen selbst mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten kämpfen. Gleichzeitig ist unser Publikum oft genau das, das sich steigende Eintrittspreise am wenigsten leisten kann.
Gerade in einer Zeit, in der Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte vermehrt Ausgrenzung und Vorurteilen ausgesetzt sind, halten wir ein niedrigschwelliges, solidarisches Angebot für wichtiger denn je. Auch unsere eigenen Mittel werden knapper, da es keinerlei Anpassung an Inflation und Kostensteigerungen gibt – Defizite sind die Folge.
Damit das inter:Komm! trotzdem weiterhin für alle offen, kostenlos und vielfältig bleiben kann, brauchen wir Unterstützung.
Deshalb haben wir auf betterplace eine Spendenmöglichkeit eingerichtet. Jeder Beitrag hilft – ob klein oder groß. Jede Spende ist ein klares Zeichen für Offenheit, Vielfalt und ein solidarisches Miteinander in unserer Stadt. Sie sorgt dafür, dass dieses Festival weiterhin ein Ort der Begegnung bleibt.
Hier geht es zu betterplace

Hilf mit, dass das inter:Komm! auch in Zukunft Brücken baut.
Hilf mit, dass Kultur für alle zugänglich bleibt.
Hilf mit – mit deiner Spende.