Mittwoch, 28. 10.
20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Ort: Saal
Genre: ArabWorldJazzFusion
Vorverkauf: 36,80 €
Abendkasse: 39,00 €
ermäßigt: 32,00 €
Träger des deutschen Jazzpreises 2023
Rabih Abou-Khalil
Im Quartett
Rabih Abou-Khalil ist ein Grenzgänger zwischen den Welten der von traditioneller arabischer Musik und europäischer Klassik bis hin zum offenen Jazz. Gleich einem Wanderer zwischen den Kulturen verbindet der im Libanon geborene und nach langem Aufenthalt in Deutschland mittlerweile in Frankreich lebende Oud-Virtuose und Komponist, arabische, europäische und amerikanische Musik zu einer hochintelligenten Melange, fernab jeglicher Worldmusic-Moden. Unvoreingenommen, mit wachem Geist, hoher spielerischer und kompositorischer Kompetenz und einer guten Portion Humor gelingt es ihm auf außergewöhnliche Weise, die oftmals konträren Welten miteinander zu verschmelzen. So scharte er auch große Namen aus der Welt des Jazz wie Charlie Mariano, Kenny Wheeler oder Joachim Kühn um sich, aber auch Klassiker: das Ensemble Modern, das Balanescu Quartett, das Kronos Quartett oder das BBC Symphony Orchestra. Seine Arbeit ist so erfolgreich, dass ihm in einem Jahr gleich fünfmal der Jazz Award verliehen wurde; 2002 erhielt er eine Ehrenurkunde zum Preis der deutschen Schallplattenkritik für sein Gesamtwerk.
Seine komplexen Kompositionen vereinen arabische Metren und Tonskalen wie auch ausgeprägte Improvisationen. Das Ergebnis ist eine frische Musik, faszinierend komplex, mitreißend virtuos, hochsinnlich.
Line-up:
Rabih Abou-Khalil (oud)
Mateusz Smoczyński (violine)
Krzysztof Lenczowski (cello)
Jarrod Cagwin (drums)



Abou-Khalil studierte arabische und westliche Musik an der Beiruter Kunstakademie. 1978 flüchtete er vor dem libanesischen Bürgerkrieg nach München, wo er Querflöte bei Walter Theurer studierte. Sein Hauptinstrument blieb aber die Oud, die orientalische Kurzhalslaute.
Mit über 500.000 verkauften Tonträgern gehört Abou-Kahlil auf dem deutschen Jazzmarkt zur Spitze bei den Verkäufen. Allein im Jahr 1999 verlieh ihm aufgrund der verkauften Menge die Deutsche Phono-Akademie fünf German Jazz Awards. Durch seine Schallplatten und CDs wurden auch darauf mitmusizierende Künstler bekannt, etwa Howard Levy und Ramesh Shotham. Rhythmusgeber seiner frühen Musikprojekte waren die Rahmentrommel-Spieler Glen Velez bzw. Nabil Khaiat; in den letzten 15 Jahren trat Jarrod Cagwin an ihre Stelle.
Im Jahr 2006 trat Abou-Khalil auch zusammen mit dem BBC Symphony Orchestra auf; das zugehörige Album erschien erst 2010. In diesem Jahr war er auch mit dem ARTE Quartett zu hören.
Abou-Khalil wurde 2005 mit RUTH – Der deutsche Weltmusikpreis ausgezeichnet. In der Kategorie „Besondere Instrumente“ erhielt er den Deutschen Jazzpreis 2023.
Träger des deutschen Jazzpreises 2023
Rabih Abou-Khalil
Im Quartett
Mittwoch, 28. 10.
20:00 Uhr
Genre: ArabWorldJazzFusion
Ort: Saal
Einlass: 19:00 Uhr
Vorverkauf: 36,80 €
Abendkasse: 39,00 €
ermäßigt: 32,00 €
Rabih Abou-Khalil ist ein Grenzgänger zwischen den Welten der von traditioneller arabischer Musik und europäischer Klassik bis hin zum offenen Jazz. Gleich einem Wanderer zwischen den Kulturen verbindet der im Libanon geborene und nach langem Aufenthalt in Deutschland mittlerweile in Frankreich lebende Oud-Virtuose und Komponist, arabische, europäische und amerikanische Musik zu einer hochintelligenten Melange, fernab jeglicher Worldmusic-Moden. Unvoreingenommen, mit wachem Geist, hoher spielerischer und kompositorischer Kompetenz und einer guten Portion Humor gelingt es ihm auf außergewöhnliche Weise, die oftmals konträren Welten miteinander zu verschmelzen. So scharte er auch große Namen aus der Welt des Jazz wie Charlie Mariano, Kenny Wheeler oder Joachim Kühn um sich, aber auch Klassiker: das Ensemble Modern, das Balanescu Quartett, das Kronos Quartett oder das BBC Symphony Orchestra. Seine Arbeit ist so erfolgreich, dass ihm in einem Jahr gleich fünfmal der Jazz Award verliehen wurde; 2002 erhielt er eine Ehrenurkunde zum Preis der deutschen Schallplattenkritik für sein Gesamtwerk.
Seine komplexen Kompositionen vereinen arabische Metren und Tonskalen wie auch ausgeprägte Improvisationen. Das Ergebnis ist eine frische Musik, faszinierend komplex, mitreißend virtuos, hochsinnlich.
Line-up:
Rabih Abou-Khalil (oud)
Mateusz Smoczyński (violine)
Krzysztof Lenczowski (cello)
Jarrod Cagwin (drums)



Abou-Khalil studierte arabische und westliche Musik an der Beiruter Kunstakademie. 1978 flüchtete er vor dem libanesischen Bürgerkrieg nach München, wo er Querflöte bei Walter Theurer studierte. Sein Hauptinstrument blieb aber die Oud, die orientalische Kurzhalslaute.
Mit über 500.000 verkauften Tonträgern gehört Abou-Kahlil auf dem deutschen Jazzmarkt zur Spitze bei den Verkäufen. Allein im Jahr 1999 verlieh ihm aufgrund der verkauften Menge die Deutsche Phono-Akademie fünf German Jazz Awards. Durch seine Schallplatten und CDs wurden auch darauf mitmusizierende Künstler bekannt, etwa Howard Levy und Ramesh Shotham. Rhythmusgeber seiner frühen Musikprojekte waren die Rahmentrommel-Spieler Glen Velez bzw. Nabil Khaiat; in den letzten 15 Jahren trat Jarrod Cagwin an ihre Stelle.
Im Jahr 2006 trat Abou-Khalil auch zusammen mit dem BBC Symphony Orchestra auf; das zugehörige Album erschien erst 2010. In diesem Jahr war er auch mit dem ARTE Quartett zu hören.
Abou-Khalil wurde 2005 mit RUTH – Der deutsche Weltmusikpreis ausgezeichnet. In der Kategorie „Besondere Instrumente“ erhielt er den Deutschen Jazzpreis 2023.

