Samstag, 13. 06.
18:30 Uhr
Einlass: 17:30 Uhr
Ort: echaz.Hafen
Genre: TuaregBluesCumbiaTropicalTrap
Eintritt frei
Gefördert von der Stadt Reutlingen, Handwerkskammer Reutlingen und Kreissparkasse Reutlingen
Osiander Reutlingen
Deutsch-Französisches Kulturinstitut Tübingen e.V.
ALAN thema Wohnen
ALAN Umzüge
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Kamino - Programmkino Reutlingen
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inter:Komm!
Das elfte interkulturelle Open Air in Reutlingen
Auch zum 11. inter:Komm! Festival laden wir wieder Künstler:innen ein, die kosmopolitische Weltmusik jenseits von Klischees gestalten. Ihr Ansatz: weniger reine Folklore, mehr musikalischer Eigensinn abseits des Mainstreams. Das Ergebnis ist eine lebendige Mischung aus Folkore, Rock, Ska, Jazz und Elektro – vertraut und doch überraschend anders.
Der Samstag führt uns von der iranischen Diaspora in Berlin über das Latino-Exil in England zu den Tuareg in der Sahara. Los geht es mit MADANII, einer Berliner Genre-Rebellin und interdisziplinären Künstlerin persischer Herkunft, die in ihrer Musik und visuellen Kunst autobiografische Geschichten zwischen Kulturen, Politik und queerer Identität mit Avant-Pop, Alternative R&B und Trap zu einem einzigartigen, audiovisuellen Mosaik verwebt. Malphino ist ein Londoner Musiker- und Künstlerkollektiv, das mit hypnotischer Cumbia, digitalen Klängen und theatralischen Performances die mystische Welt eines fiktiven tropischen Inselstaats als filmreifes Gesamtkunstwerk aus Musik, Mythologie und visueller Fantasie erschafft.
Tamikrest ist eine der prägendsten Sahara-Rockbands, die mit Alben wie Adagh, dem preisgekrönten Chatma (Songlines Award 2013) und Tamotait einen einzigartigen Sound zwischen Tuareg-Tradition, psychedelischem Rock und politischem Aktivismus schuf und sich durch weltweite Auftritte als unüberhörbare Stimme der afrikanischen Musik und globale Rock-Ikone etablierte.
Bands (in der Reihenfolge ihres Auftretens):
MADANII
Malphino (UK)
Tamikrest (ML)






Tamikrest ist eine der bedeutendsten Sahara-Rockbands der Gegenwart, gegründet 2006 von Ousmane Ag Mossa, Cheikh Ag Tiglia und Aghaly Ag Mohamedine im abgelegenen Tinzawaten an der Grenze zwischen Algerien und Mali. Inspiriert von den Pionieren des Tuareg-Rocks, Tinariwen, und angetrieben vom Wunsch, der unterdrückten Stimme der Kel Tamasheq (Tuareg) eine globale Bühne zu geben, entwickelte die Band schnell einen eigenen, unverwechselbaren Sound.
Ihre ersten beiden Alben, Adagh (2010) und Toumastin (2011), zeigten bereits ihr außergewöhnliches Gespür für eingängige Melodien und tiefgründiges Songwriting. Mit dem Einstieg des französischen Gitarristen Paul Salvagnac für das dritte Album Chatma (2013) verstärkte sich die Band klanglich: Der Sound wurde rockiger, energiegeladener, ohne die Wurzeln in der Tamasheq-Tradition zu verlieren. Chatma, das den Kämpfen der Frauen in der Sahara gewidmet ist, wurde von der Fachpresse als Meilenstein des Ishumar-Genres gefeiert und 2013 mit dem renommierten Songlines Award für das beste Album des Jahres ausgezeichnet.
Die folgenden Alben Kidal (2017) und Tamotait (2020) festigten Tamikrests Ruf als musikalische Brückenbauer zwischen Tradition und Moderne. Ihre Musik verbindet hypnotische Trance-Elemente mit psychedelischem Rock und der rohen Energie der Wüste – ein Sound, der vor allem live seine volle Wucht entfaltet. Nach unzähligen Tourneen durch Europa, Afrika, Nord- und Südamerika, Japan, Südkorea und Australien gilt Tamikrest heute als eine der prägendsten Stimmen der afrikanischen Musikszene und als wichtiger Akteur der internationalen Rockkultur. Ihre Musik ist nicht nur Klang, sondern auch politisches Statement und kulturelles Erbe.
Malphino entführt in die mystische Welt eines fiktiven tropischen Inselstaats – ein Kollektiv aus Londoner Musikern und Künstlern, das mit „Visit Malphino“ ein filmreifes Debütalbum schuf. Hier verschmelzen hypnotische Cumbia-Rhythmen, digitale Triller, Akkordeonklänge und der raunende Charme von Voodoo zu einer einzigartigen Soundkulisse. Wer durch den imaginären Torbogen schreitet, betritt eine Idylle, die zum Entdecken einlädt.
Das Album ist ein episches Werk mit 17 Titeln, die wie ein Klangteppich die Mythologie der Insel erzählen. Jeder Track steht für ein eigenes Element, spiegelt das Wachstum einer Idee: vom lockeren Gedankenkreis weniger Freunde hin zu einer lebendigen, kollektiven Fantasie.
Nach dem Debüt kehrte Malphino 2021 mit einer Single auf Bongo Joe Records (Club Coco Compilation von Coco Maria) und einer neuen EP auf Lex Records zurück – und festigte so den Ruf als eine der kreativsten Formationen zwischen Tropik-Klängen und moderner Experimentierfreude.
Die Band setzt auf theatralische Performances mit Kostümen, die an tropische Rituale und Kolonialzeit-Romantik anknüpfen. Ihre Videos sind oft collageartig, kombinieren Animationen mit Live-Aufnahmen und schaffen so eine traumhafte, fast rituelle Atmosphäre.
Bei Konzerten wird die „Insel Malphino“ durch Lichtinstallationen, Projektionen von Dschungel- und Meeresmotiven sowie interaktive Elemente zum Leben erweckt. Das Publikum wird Teil einer fiktiven Expedition – zwischen Tiki-Kultur, Voodoo-Andeutungen und futuristischen Akzenten.
Malphino schafft ein Gesamtkunstwerk – die Musik ist nur ein Teil einer größeren, sinnlichen Erzählung. Die visuelle Sprache ist so einzigartig wie ihr Sound: eine Hommage an exotische Fantasien, durchzogen von moderner Kunst und DIY-Charme.
MADANII ist eine Genre-Rebellin, eine Künstlerin, die Grenzen verwischt und kreative Impulsgeberin aus Berlin. Mit einer künstlerischen Vision, die tief in der persischen Kultur verwurzelt ist und geprägt von ihrer Kindheit als Tochter politischer Geflüchtete in Deutschland, verwebt MADANII Rhythmen, Sprachen, Politik, Formen und Klänge zu einem neuartigen musikalischen und visuellen Mosaik.
In ihrer Musik erzählt MADANII eine autobiografische Geschichte des Andersseins, des Nicht-Dazugehörens und der Zerrissenheit zwischen Kulturen, generationenübergreifenden Träumen, politischen Absurditäten und queerer Liebe – all das spiegelt sich in einem einzigartigen Stil wider, der Einflüsse aus Avant-Pop, Alternative R&B und Trap vereint.
Bekannt für ihren interdisziplinären Ansatz, kreiert MADANII für jeden ihrer Songs eine zutiefst persönliches audiovisuelle Werk. Mit ihrem unverwechselbaren Stil haben ihr bereits Vergleiche mit Künstlerinnen wie Sevdaliza, FKA Twigs oder Rosalía eingebracht.
inter:Komm!
Das elfte interkulturelle Open Air in Reutlingen
Samstag, 13. 06.
18:30 Uhr
Genre: TuaregBluesCumbiaTropicalTrap
Ort: echaz.Hafen
Einlass: 17:30 Uhr
Eintritt frei
Auch zum 11. inter:Komm! Festival laden wir wieder Künstler:innen ein, die kosmopolitische Weltmusik jenseits von Klischees gestalten. Ihr Ansatz: weniger reine Folklore, mehr musikalischer Eigensinn abseits des Mainstreams. Das Ergebnis ist eine lebendige Mischung aus Folkore, Rock, Ska, Jazz und Elektro – vertraut und doch überraschend anders.
Der Samstag führt uns von der iranischen Diaspora in Berlin über das Latino-Exil in England zu den Tuareg in der Sahara. Los geht es mit MADANII, einer Berliner Genre-Rebellin und interdisziplinären Künstlerin persischer Herkunft, die in ihrer Musik und visuellen Kunst autobiografische Geschichten zwischen Kulturen, Politik und queerer Identität mit Avant-Pop, Alternative R&B und Trap zu einem einzigartigen, audiovisuellen Mosaik verwebt. Malphino ist ein Londoner Musiker- und Künstlerkollektiv, das mit hypnotischer Cumbia, digitalen Klängen und theatralischen Performances die mystische Welt eines fiktiven tropischen Inselstaats als filmreifes Gesamtkunstwerk aus Musik, Mythologie und visueller Fantasie erschafft.
Tamikrest ist eine der prägendsten Sahara-Rockbands, die mit Alben wie Adagh, dem preisgekrönten Chatma (Songlines Award 2013) und Tamotait einen einzigartigen Sound zwischen Tuareg-Tradition, psychedelischem Rock und politischem Aktivismus schuf und sich durch weltweite Auftritte als unüberhörbare Stimme der afrikanischen Musik und globale Rock-Ikone etablierte.
Bands (in der Reihenfolge ihres Auftretens):
MADANII
Malphino (UK)
Tamikrest (ML)






Tamikrest ist eine der bedeutendsten Sahara-Rockbands der Gegenwart, gegründet 2006 von Ousmane Ag Mossa, Cheikh Ag Tiglia und Aghaly Ag Mohamedine im abgelegenen Tinzawaten an der Grenze zwischen Algerien und Mali. Inspiriert von den Pionieren des Tuareg-Rocks, Tinariwen, und angetrieben vom Wunsch, der unterdrückten Stimme der Kel Tamasheq (Tuareg) eine globale Bühne zu geben, entwickelte die Band schnell einen eigenen, unverwechselbaren Sound.
Ihre ersten beiden Alben, Adagh (2010) und Toumastin (2011), zeigten bereits ihr außergewöhnliches Gespür für eingängige Melodien und tiefgründiges Songwriting. Mit dem Einstieg des französischen Gitarristen Paul Salvagnac für das dritte Album Chatma (2013) verstärkte sich die Band klanglich: Der Sound wurde rockiger, energiegeladener, ohne die Wurzeln in der Tamasheq-Tradition zu verlieren. Chatma, das den Kämpfen der Frauen in der Sahara gewidmet ist, wurde von der Fachpresse als Meilenstein des Ishumar-Genres gefeiert und 2013 mit dem renommierten Songlines Award für das beste Album des Jahres ausgezeichnet.
Die folgenden Alben Kidal (2017) und Tamotait (2020) festigten Tamikrests Ruf als musikalische Brückenbauer zwischen Tradition und Moderne. Ihre Musik verbindet hypnotische Trance-Elemente mit psychedelischem Rock und der rohen Energie der Wüste – ein Sound, der vor allem live seine volle Wucht entfaltet. Nach unzähligen Tourneen durch Europa, Afrika, Nord- und Südamerika, Japan, Südkorea und Australien gilt Tamikrest heute als eine der prägendsten Stimmen der afrikanischen Musikszene und als wichtiger Akteur der internationalen Rockkultur. Ihre Musik ist nicht nur Klang, sondern auch politisches Statement und kulturelles Erbe.
Malphino entführt in die mystische Welt eines fiktiven tropischen Inselstaats – ein Kollektiv aus Londoner Musikern und Künstlern, das mit „Visit Malphino“ ein filmreifes Debütalbum schuf. Hier verschmelzen hypnotische Cumbia-Rhythmen, digitale Triller, Akkordeonklänge und der raunende Charme von Voodoo zu einer einzigartigen Soundkulisse. Wer durch den imaginären Torbogen schreitet, betritt eine Idylle, die zum Entdecken einlädt.
Das Album ist ein episches Werk mit 17 Titeln, die wie ein Klangteppich die Mythologie der Insel erzählen. Jeder Track steht für ein eigenes Element, spiegelt das Wachstum einer Idee: vom lockeren Gedankenkreis weniger Freunde hin zu einer lebendigen, kollektiven Fantasie.
Nach dem Debüt kehrte Malphino 2021 mit einer Single auf Bongo Joe Records (Club Coco Compilation von Coco Maria) und einer neuen EP auf Lex Records zurück – und festigte so den Ruf als eine der kreativsten Formationen zwischen Tropik-Klängen und moderner Experimentierfreude.
Die Band setzt auf theatralische Performances mit Kostümen, die an tropische Rituale und Kolonialzeit-Romantik anknüpfen. Ihre Videos sind oft collageartig, kombinieren Animationen mit Live-Aufnahmen und schaffen so eine traumhafte, fast rituelle Atmosphäre.
Bei Konzerten wird die „Insel Malphino“ durch Lichtinstallationen, Projektionen von Dschungel- und Meeresmotiven sowie interaktive Elemente zum Leben erweckt. Das Publikum wird Teil einer fiktiven Expedition – zwischen Tiki-Kultur, Voodoo-Andeutungen und futuristischen Akzenten.
Malphino schafft ein Gesamtkunstwerk – die Musik ist nur ein Teil einer größeren, sinnlichen Erzählung. Die visuelle Sprache ist so einzigartig wie ihr Sound: eine Hommage an exotische Fantasien, durchzogen von moderner Kunst und DIY-Charme.
MADANII ist eine Genre-Rebellin, eine Künstlerin, die Grenzen verwischt und kreative Impulsgeberin aus Berlin. Mit einer künstlerischen Vision, die tief in der persischen Kultur verwurzelt ist und geprägt von ihrer Kindheit als Tochter politischer Geflüchtete in Deutschland, verwebt MADANII Rhythmen, Sprachen, Politik, Formen und Klänge zu einem neuartigen musikalischen und visuellen Mosaik.
In ihrer Musik erzählt MADANII eine autobiografische Geschichte des Andersseins, des Nicht-Dazugehörens und der Zerrissenheit zwischen Kulturen, generationenübergreifenden Träumen, politischen Absurditäten und queerer Liebe – all das spiegelt sich in einem einzigartigen Stil wider, der Einflüsse aus Avant-Pop, Alternative R&B und Trap vereint.
Bekannt für ihren interdisziplinären Ansatz, kreiert MADANII für jeden ihrer Songs eine zutiefst persönliches audiovisuelle Werk. Mit ihrem unverwechselbaren Stil haben ihr bereits Vergleiche mit Künstlerinnen wie Sevdaliza, FKA Twigs oder Rosalía eingebracht.
Gefördert von der Stadt Reutlingen, Handwerkskammer Reutlingen und Kreissparkasse Reutlingen
Osiander Reutlingen
Deutsch-Französisches Kulturinstitut Tübingen e.V.
ALAN thema Wohnen
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