Montag, 09. 11.
20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Ort: Saal
Genre: PostRock
Vorverkauf: 40,40 €
Abendkasse: 43,00 €
ermäßigt: 35,00 €
Tortoise (US)
Tortoise gilt als eine der weltweit einflussreichsten Musikgruppen der letzten 40 Jahre mit weitreichendem Einfluss auf die zeitgenössische Musikszene. Sie kommen nach ihrem Auftritt von 2016 mit einem neuen Album zurück nach Reutlingen. Tortoise (englisch: Landschildkröte) ist eine Chicagoer Instrumentalband, die Mitte der 1990er Jahre den Begriff Postrock mitprägte. Tortoise war eine der ersten amerikanischen Indie Rock-Bands, die Krautrock, Dub, Minimalismus, elektronische Musik und verschiedene Jazz-Stile in ihre Musik eingearbeitet haben, anstatt auf die damals gängigere Stilrichtungen des Indie Rocks - Rock'n'Roll und Punk - zu setzen. Die fast vollständig instrumentale Musik von Tortoise entzieht sich also aufgrund ihrer vielfältigen Einflüsse einer einfachen Kategorisierung. Die Mitglieder der Band haben Wurzeln in Chicagos vielgestaltiger Musikszene und haben in mehreren Indie Rock- und Punk-Bands gespielt.



Die Musikpresse wusste seinerzeit nicht so recht, wie sie die neuartige Musik von Tortoise bezeichnen sollte, und erfand den Begriff „Postrock“. Nur sieben Alben haben Tortoise seit 1990 veröffentlicht – darunter Klassiker wie „Millions Now Living Will Never Die“ (1996), „TNT“ (1998) und „Standards“ (2001). Doch die Band hat sich im Laufe ihrer Karriere stetig und intuitiv weiterentwickelt und genreübergreifende Musik geschaffen, die ebenso zeitlos wie ihrer Zeit voraus ist.
Nun also fügt die Schildkröte ihrer schillernden Karriere einen weiteren Meilenstein hinzu: „Touch“, das erste Album seit 2016. Kein Zufall, dass „Touch“ auf International Anthem (IARC), dem State-of-the-Art-Label aus Chicago, und auf Nonesuch Records erscheint. Auf „Touch“ nutzen die Tortoise-Bandmitglieder ihren kollektivistischen Songwriting-Ansatz, einen leicht anarchistischen, aber entschieden egalitären Prozess, bei dem Ideen über das Ego triumphieren und eine abstrakte Kraft entstehen. Zwar gibt es immer noch Ausflüge in das düstere, elegant-knorrige Jazz-Ambiente („Millions Now Living Will Never Die“ oder „TNT“), aber „Touch“ ist vielleicht am bemerkenswertesten für die kompromisslose Hingabe zur großen Geste der Band. „Aerodynamisch überarbeiteter Krautrock, handaufgedrehte Techno-Rave-Ups und pointillistische Italowestern-Fanfaren sind alle von Tortoises mittlerweile charakteristischer innerer Logik durchdrungen – gleichermaßen verlockend wie verwirrend, ein Rätsel, das man eher genießen als lösen sollte“, meint IARC im Presseinfo zu dem neuen Album.
Und „live“ blüht Tortoise sowieso seit jeher ganz besonders auf, wie die „New York Times“ vermerkt. Der US-„Rolling Stone“ bezeichnete die Band als „a live marvel“, ein „Live-Wunder“, während „Pitchfork“ darauf hinweist, dass Tortoise nicht zuletzt auch eine „unglaublich unterhaltsame Band“ sind: „At heart, they’re a supremely fun band, wide open to all sorts of sonic possibilities.”
Nach einigen wenigen Auftritten in England im November 2025, darunter zwei seit langem ausverkauften Shows im legendären Barbican Centre, werden Tortoise knapp zehn Jahre nach ihren letzten Auftritten im Januar und im April 2026 endlich auch wieder in Europa auf Tournee gehen. Weitere Festival-Auftritte und Shows sind im Sommer und Herbst 2026 geplant.
2026 – das dürfte ein Jahr der Schildkröte werden…
Die Band, die ursprünglich 1990 in Chicago gegründet wurde, besteht aus den Multi-Instrumentalisten Dan Bitney, John Herndon, Doug McCombs, John McEntire und Jeff Parker.
Präsentiert von: Rolling Stone, Byte.FM
Tortoise (US)
Montag, 09. 11.
20:00 Uhr
Genre: PostRock
Ort: Saal
Einlass: 19:00 Uhr
Vorverkauf: 40,40 €
Abendkasse: 43,00 €
ermäßigt: 35,00 €
Tortoise gilt als eine der weltweit einflussreichsten Musikgruppen der letzten 40 Jahre mit weitreichendem Einfluss auf die zeitgenössische Musikszene. Sie kommen nach ihrem Auftritt von 2016 mit einem neuen Album zurück nach Reutlingen. Tortoise (englisch: Landschildkröte) ist eine Chicagoer Instrumentalband, die Mitte der 1990er Jahre den Begriff Postrock mitprägte. Tortoise war eine der ersten amerikanischen Indie Rock-Bands, die Krautrock, Dub, Minimalismus, elektronische Musik und verschiedene Jazz-Stile in ihre Musik eingearbeitet haben, anstatt auf die damals gängigere Stilrichtungen des Indie Rocks - Rock'n'Roll und Punk - zu setzen. Die fast vollständig instrumentale Musik von Tortoise entzieht sich also aufgrund ihrer vielfältigen Einflüsse einer einfachen Kategorisierung. Die Mitglieder der Band haben Wurzeln in Chicagos vielgestaltiger Musikszene und haben in mehreren Indie Rock- und Punk-Bands gespielt.



Die Musikpresse wusste seinerzeit nicht so recht, wie sie die neuartige Musik von Tortoise bezeichnen sollte, und erfand den Begriff „Postrock“. Nur sieben Alben haben Tortoise seit 1990 veröffentlicht – darunter Klassiker wie „Millions Now Living Will Never Die“ (1996), „TNT“ (1998) und „Standards“ (2001). Doch die Band hat sich im Laufe ihrer Karriere stetig und intuitiv weiterentwickelt und genreübergreifende Musik geschaffen, die ebenso zeitlos wie ihrer Zeit voraus ist.
Nun also fügt die Schildkröte ihrer schillernden Karriere einen weiteren Meilenstein hinzu: „Touch“, das erste Album seit 2016. Kein Zufall, dass „Touch“ auf International Anthem (IARC), dem State-of-the-Art-Label aus Chicago, und auf Nonesuch Records erscheint. Auf „Touch“ nutzen die Tortoise-Bandmitglieder ihren kollektivistischen Songwriting-Ansatz, einen leicht anarchistischen, aber entschieden egalitären Prozess, bei dem Ideen über das Ego triumphieren und eine abstrakte Kraft entstehen. Zwar gibt es immer noch Ausflüge in das düstere, elegant-knorrige Jazz-Ambiente („Millions Now Living Will Never Die“ oder „TNT“), aber „Touch“ ist vielleicht am bemerkenswertesten für die kompromisslose Hingabe zur großen Geste der Band. „Aerodynamisch überarbeiteter Krautrock, handaufgedrehte Techno-Rave-Ups und pointillistische Italowestern-Fanfaren sind alle von Tortoises mittlerweile charakteristischer innerer Logik durchdrungen – gleichermaßen verlockend wie verwirrend, ein Rätsel, das man eher genießen als lösen sollte“, meint IARC im Presseinfo zu dem neuen Album.
Und „live“ blüht Tortoise sowieso seit jeher ganz besonders auf, wie die „New York Times“ vermerkt. Der US-„Rolling Stone“ bezeichnete die Band als „a live marvel“, ein „Live-Wunder“, während „Pitchfork“ darauf hinweist, dass Tortoise nicht zuletzt auch eine „unglaublich unterhaltsame Band“ sind: „At heart, they’re a supremely fun band, wide open to all sorts of sonic possibilities.”
Nach einigen wenigen Auftritten in England im November 2025, darunter zwei seit langem ausverkauften Shows im legendären Barbican Centre, werden Tortoise knapp zehn Jahre nach ihren letzten Auftritten im Januar und im April 2026 endlich auch wieder in Europa auf Tournee gehen. Weitere Festival-Auftritte und Shows sind im Sommer und Herbst 2026 geplant.
2026 – das dürfte ein Jahr der Schildkröte werden…
Die Band, die ursprünglich 1990 in Chicago gegründet wurde, besteht aus den Multi-Instrumentalisten Dan Bitney, John Herndon, Doug McCombs, John McEntire und Jeff Parker.
Präsentiert von: Rolling Stone, Byte.FM

